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Flammhemmendes Gewebe Es handelt sich um ein Textil, das mit speziellen Herstellungsverfahren behandelt wurde, um die Ausbreitung von Flammen wirksam zu verhindern. Nach der Flammschutzbehandlung brennt der Stoff bei Kontakt mit einer Feuerquelle nicht. Stattdessen wird seine Entflammbarkeit reduziert, die Flammenausbreitung verlangsamt und großflächige Brände verhindert. Sobald der Stoff von der Flamme entfernt wird, erlischt er schnell von selbst und brennt oder glimmt nicht weiter. Er ist zudem strapazierfähig und waschbeständig.
1. CA-117 ist ein in den Vereinigten Staaten weit verbreiteter Entflammbarkeitsstandard für Textilien, der keinen Wasserbeständigkeitstest erfordert und für die meisten in die Vereinigten Staaten exportierten Textilien anwendbar ist.
2. CS-191 ist ein allgemeiner US-amerikanischer Standard für die Entflammbarkeit von Schutzkleidung, der Wert auf langfristige Flammbeständigkeit und Tragekomfort legt. Das Herstellungsverfahren ist typischerweise ein zwei- oder mehrstufiges Syntheseverfahren mit hohem technischem Anspruch und Mehrwert.
3. NFPA-701 und NFPA-703 sind Brandschutznormen der National Fire Protection Association (NFPA) in den USA. Sie gelten für hängende Textilien wie Vorhänge in öffentlichen Gebäuden, die keine Wasserdichtigkeit erfordern. Die Prüfungen umfassen auch physikalische und chemische Indikatoren wie Feuchtigkeitsaufnahme und Haptik.
4. TB-603, auch bekannt als BHFTI CTB-603, wird in den Vereinigten Staaten seit dem 1. Januar 2005 landesweit angewendet. Es wird hauptsächlich für Bettwaren wie Matratzen verwendet. Das Prüfverfahren beinhaltet die Messung der Wärmeabgabe mittels eines großflächigen Tests an einer kompletten Matratze.
5. NFPA 261.94 ist anwendbar auf robuste Stoffe, die für Möbelpolsterungen, einschließlich Sofas, verwendet werden.
6. FAR25-83 ist die Norm für die Feuerbeständigkeit von Flugzeuginnenausstattungen.
Die Prüfnormen für Flammschutzmittel an Schutzkleidung in der Europäischen Union werden hauptsächlich vom Europäischen Komitee für Normung (CEN/TC) festgelegt. Zu den aktuellen Normen gehören EN ISO 11611:2007, EN ISO 11612:2008 und EN ISO 14116:2008/AC:2009.
EN ISO 11611:2007 – Schutzkleidung für Schweißarbeiten und ähnliche Prozesse
Die Prüfung erfolgt gemäß der Norm ISO 15025:2000, die zwei Prüfverfahren umfasst: Oberflächenzündung und Vertikalzündung. Je nach Materialart kann eines oder können beide Verfahren für die Prüfung ausgewählt werden. Für die Oberflächenzündungsprüfung muss das Material folgende Anforderungen erfüllen:
1. Nach der Glühung ist an den Prüfkörpern keine Kanten- oder Oberseitenentzündung mehr zulässig.
2. Nach der Zündung darf an keiner der Prüfkörper Löcher entstehen.
3. Nach der Zündung dürfen an keiner Prüfprobe brennende Tropfen oder geschmolzene Rückstände vorhanden sein.
4. Die durchschnittliche Nachflammenzeit muss kleiner oder gleich 2 Sekunden sein.
5. Die durchschnittliche Nachleuchtzeit muss höchstens 2 Sekunden betragen.
EN ISO 11611 klassifiziert Flammschutzmittel in Klasse 1 und Klasse 2, wobei für beide Klassen die gleichen technischen Spezifikationen gelten. Das Material muss die oben genannten Anforderungen an die Entzündung von Oberfläche und Unterseite erfüllen. Die Norm EN ISO 11612 entspricht den Flammschutzleistungsanforderungen der EN 11611, klassifiziert jedoch keine Sicherheitsstufen.
In China gelten flammhemmende Normen für Feuerwehr- und Schweißerkleidung. Diese Normen werden von der AQSIQ und der SAC herausgegeben. Die Norm für Feuerwehrkleidung ist GB 8965.1-2009.
GB 8965-1:2009 – B-Niveau
Die Prüfung der Flammschutzwirkung erfolgt gemäß der Norm GB/T 5455-1997, die das vertikale Flammenprüfverfahren anwendet. Die Norm der Schutzklasse B fordert Folgendes:
– Nachflammenzeit ≤ 2 Sekunden
– Nachleuchtzeit ≤ 2 Sekunden
– Schadenslänge ≤ 100 mm
– Schmelztropfen sind nicht erlaubt.